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21.05.201223.05.2012

Bad Brückenau - Volkers

"Die Hütte" im Focus des Literaturkreis "Novalis Volkers"

Der Roman "Die Hütte" von William P. Young ist mit einer Auflage von mehr als 10 Millionen und Übersetzungen in 34 Sprachen ein durchschlagender internationaler Erfolg. "Die Hütte" steht im Focus beim Treffen des Literaturkreises "Novalis Volkers" am Mittwoch, 23. Mai um 19.30 Uhr im Bad Brückenauer Stadtteil Volkers.

Das Treffen findet im Stammlokal des Zirkels, im Café Volkers statt. Freunde und solche die es werden möchten sind herzliche eingeladen.

Zum Inhalt des Buches:
Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert.

Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Am Ende des Buches stellt Mack fest, dass er Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern ganz falsch eingeschätzt hat. Der Verlust seiner Tochter bleibt eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert.

Über den Autor:
William P. Young wuchs als Sohn eines Missionars bei einem Papua-Stamm in Neuguinea auf und kehrte mit sieben Jahren nach Canada zurück, wo er verschiedene Schulen besuchte und früh eine eigene Familie mit sechs Kindern gründete. Sein Buch hatte er ursprünglich für seine sechs Kinder geschrieben. Es kursierte dann im Freundeskreis, bis man den Autor zu einer Veröffentlichung drängte. Young führt in den USA eine intensive Internetdiskussion mit zahlreichen Foren und wird wegen seines bibelfernen Gottes von Fundamentalisten heftig angegriffen.

Informationen bei Leiterin des Zirkels, Rosalinde Schwarz, unter Telefon 09741.9399496

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21.05.201221.05.2012

Ehrenberg - Wüstensachsen

Achtung Terminänderung - Rhöner Wirtshaus- und Volksliedersingen vorverlegt

Aufgrund des Pfingstfestes wurde das beliebte Volkslieder- und Wirtshaussingen im Rhöner Landhotel eine Woche vorverlegt und findet nicht am letzten Montag im Monat sondern am vorletzten Montag, diesmal, Montag, 21. Mai, statt.

Alle Freunde der Rhön- und Volkslieder sowie der Steirischen Musik sind herzlich zu diesem Abend eingeladen, in gemütlicher Runde gemeinsam zu musizieren und zu singen. Der Eintritt ist frei.

Durch die gute Resonanz der vergangenen Veranstaltungen wurde die Veranstaltung  ins Jahresprogramm des Hotels aufgenommen und findet reglmäßig statt.

In 2012: immer jeden letzten Montag im Monat Hausmusikabende und Wirtshaussingen! Der Jahreskalender kann telefonische angefordert werden unter Telefon 06683-600 oder im Internet unter www.haus-zur-wasserkuppe.de

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20.05.2012

Hilders

Riesige Resonanz auf Rhönklub-Aufruf

Vor kurzem hatte der Rhönklub-Hauptvorstand einen Aufruf gestartet, um für die notwendige Markierung und Instandhaltung des rund 6 000 Kilometer umfassenden Rhönklub-Wanderwegenetzes zusätzliche ehrenamtliche Helfer zu finden.

Daraufhin hatten sich 79 Männer und Frauen aus der gesamten Rhön gemeldet; 55 von ihnen nahmen jetzt am ersten Markierungslehrgang in Hilders teil.

"Mit einer solch riesigen Resonanz haben wir nicht gerechnet", sagen der Hauptwegewart des Rhönklubs, Thomas Lemke, und Präsident Ewald Klüber. Die Bereitschaft der Menschen vor Ort zeige, dass der Rhönklub einen guten Ruf genieße und dass der Wille da sei, sich im Ehrenamt mit Rückerstattung von Aufwendungen für die Region zu engagieren. Gleichzeitig richten beide ihren Dank an die Medien, die Länder übergreifend dazu bereit waren, den Aufruf zu veröffentlichen und damit zu diesem positiven Ergebnis beitrugen.

Die 55 Männer und Frauen, die jetzt an der ersten Informationsveranstaltung in Hilders teilnahmen, kamen in der Tat aus der gesamten Rhönklubregion – von Schlitz im Westen bis Meiningen im Osten und von Bad Liebenstein im Norden bis nach Schweinfurt im Süden. Gemeinsam mit den Regionalwegewarten der Regionen Fulda, Saale, Sinn und Werra erläuterten Klüber und Lemke den zukünftigen ehrenamtlichen Helfern die Vereinsstruktur und die Ziele des Rhönklubs und die zu bewältigenden Aufgaben der Helfer. Jeder, der sich als Freiwilliger gemeldet hat, soll in die Pflege eingebunden werden – im Idealfall werden durch die neuen Helfer 500 Kilometer Wanderwegstrecke betreut.

In den nächsten Wochen wird es noch drei weitere Markierungslehrgänge geben – einen in Bayern, einen in Hessen und einen in Thüringen. Im Juli sollen die praktischen Arbeiten dann beginnen. Im Wesentlichen geht es für die neuen Helfer des Rhönklubs darum, die Markierungszeichen aufzufrischen und die Wanderwege auf ihre gute Begehbarkeit zu prüfen beziehungsweise größere Mängel zu melden. "Unsere Helfer sind gewissermaßen Pate für bestimmte Abschnitte einzelner Wanderwege", erläutert Klüber.

Für ihre Tätigkeit in der freien Natur bekommen die ehrenamtlichen Helfer die gefahrenen Kilometer mit ihrem Auto sowie die Materialkosten für Farbe und Pinsel zurückerstattet. Außerdem wird jede geleistete Stunde mit einem Betrag von zwei Euro vergütet. "Wir sollten jetzt im Hauptvorstand überlegen, ob wir auch für andere Bereiche des Rhönklubs solche öffentlichen Aufrufe starten. Offenbar gibt es ein nicht unerhebliches Klientel, das ganz bewusst bereit ist, seine Arbeitskraft im Ehrenamt für den Rhönklub einzusetzen", sagt Klüber.

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18.05.2012

Kaltensundheim

Ein Platz zum Verweilen und Genießen

Inzwischen längst kein "Geheimtipp" mehr – dafür aber immer wieder schön: Das Teichfest des Angelvereins "Rhönforelle" Kaltensundheim an den idyllisch gelegenen Grimmelbachteichen. Hunderte Besucher zog dieses Fest an Christi Himmelfahrt erneut an. Denn hier kann sich der Gast nicht nur inmitten der Natur ausruhen, vielmehr weiß er ganz genau: Es...

Bis ins Detail haben die rührigen Vereinsmitglieder alles vorbereitet, damit sich die Besucher wieder rundum wohl fühlen können. Da mussten im Vorfeld die Wiesen gemäht, Zelte und Bänke aufgebaut und all das besorgt werden, was dem leiblichen Wohl der Gäste zu Gute kommen soll.

Raimund Hofmann hatte schon in der Früh alle Hände voll zu tun, damit das Spanferkel rechtzeitig fertig ist. Und die "Insider" wissen, da ist rechtzeitiges "Anstellen" angesagt. Denn der leckere Braten geht in jedem Jahr weg wie die sprichwörtlich warmen Semmeln. Das galt auch für vor Ort geräucherten Forellen – da war der Andrang groß. Natürlich durften auch die Bratwürste nicht fehlen. Wer es lieber süß mochte, auch das war kein Problem. Denn die Frauen der Angelfreunde hatten eine Auswahl an Kuchen und Torten "gezaubert", die keine Wünsche offen ließ.

So konnten es sich die Besucher des traditionellen Teichfestes richtig gut gehen lassen. Auf einem herrlichen Stückchen Erde zu Verweilen, und das bei leckerem Essen – Herz was willst Du mehr an solch einem schönen Tag. Schließlich spielte ja auch noch das Wetter mit....

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17.05.201219.05.2012 - 20.05.2012

Motten

Burschenverein feiert Geburtstag

Sein 30-jährige Bestehen feiert der Burschenverein Motten vom 19. bis zum 20. Mai.

Auftakt ist am Samstag, 19. Mai, um 18 Uhr mit einem Festzug vom Industriegebiet bis zum Festzelt am Dorfplatz. Danach gibt es Spezialitäten vom Grill und musikalische Unterhaltung mit den "Festeseln". Ab 20.30 wird das Champions-League-Finale übertragen.

Mit einem Gottesdienst im Festzelt, der um 9.30 Uhr beginnt, wird in den Sonntag, 20. Mai, gestartet. Ab 10.30 Uhr stehen Frühschoppen und Weißwurstfrühstück auf dem Programm. Von 11 bis 11 Uhr steht der Mittagstisch mit Spezialitäten vom Grill bereit, für musikalische Unterhaltung sorgen die "Thalauer Musikanten". Um 14 Uhr sind die Ansprachen des Vorsitzenden und des Bürgermeisters geplant, ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Außerdem ist die Tanzgruppe "Filly Stars" mit von der Partie. Zum Abschluss der Feierlichkeiten spielen ab 17 Uhr die "Uttrichshäuser Musikanten" auf.

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16.05.201219.05.2012 - 20.05.2012

Fladungen

Motto: Wir für die Rhön

Über 520 Delegierte werden sich auch dieses Jahr zum Höhepunkt des fünftgrößten deutschen Wandervereins im unterfränkischen Salz bei Bad Neustadt/Saale treffen, wenn der Rhönklub e. V. zu seiner 136. Hauptversammlung von Samstag, 19. Mai, bis Sonntag, 20. Mai, einlädt.

Unter dem Slogan "Wir für die Rhön" werden sich die Delegierten über Programmatik und Bilanz des Gesamtvereins austauschen. Die Veranstaltung findet zudem zum Anlass des 40-jährigen Jubiläums des Rhönklub-Zweigvereins Salz und des 20. Geburtstags der örtlichen Jugendtanzgruppe statt.

Ein erster Höhepunkt wird am Samstag, 19. Mai, um 16 Uhr/16.30 Uhr nach der Hauptvorstandssitzung die Begrüßung der Wimpelgruppe aus Fladungen, vom letztjährigen Gastgeber der Hauptversammlung, sein. Sie werden an der Grenze des Lindendorfes vom Rhönklub-Hauptvorstand, von Wanderfreunden sowie den Sälzer Dorfmusikanten und Bürgermeister Bernhard Müller empfangen.

Ein Heimatabend mit buntem Programm, begeisternden musikalischen und tänzerischen Einlagen und Ehrungen verdienter Mitglieder lassen den ersten Tag ausklingen. Der Heimatabend beginnt um 19 Uhr im Gemeindezentrum.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Salz am Sonntag, 20. Mai, um 8.30 Uhr finden ab 10 Uhr die Fachwartetagungen statt, die dem Austausch und der Begegnung der Experten rund ums Wandern und Mehr dienen. Für einen besonderen Augenmerk sorgt um 12.45 Uhr das Offene Tanzen der Rhönklub-Jugend am Gemeindezentrum.

Daran schließt sich die Delegiertenversammlung um 14 Uhr im Gemeindezentrum an. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Grußworte der Gäste, der Jahresbericht des Rhönklub-Präsidenten, eine Resolution des Rhönklub zur Erzeugung und Nutzung von regenerativen Energien in der Rhön, die Einführung einer Mitgliederkarte sowie die Verabschiedung und Ehrung langjähriger Hauptvorstandsmitglieder. Den Abschluss bildet gegen 17 Uhr die Schlusskundgebung mit der Ausgabe der Wimpelbänder am Gemeindezentrum.

Im Rahmenprogramm der 136. Rhönklub-Hauptversammlung werden am, Sonntag, 20. Mai, um 10 Uhr eine rund zehn Kilometer lange Naturkundliche Wanderung auf dem "Karl-Straub-Rundweg" sowie um 14 Uhr jeweils eine Dorfführung und ein Besuch des Ludwig Elsbeth-Museums angeboten. Alle Wanderungen starten ab dem Salzer Gemeindezentrum.

Eine Neuerung in diesem Jahr ist die Einladung des Rhönklub-Hauptvorstandes sowie des Zweigvereins Fladungen, an der Wimpelwanderung als Gast mit teilzunehmen. Die Wandergruppe startet am Donnerstag, 17. Mai (Christi Himmelfahrt), um 15 Uhr auf dem Markplatz in Fladungen. Die erste Übernachtung mit einem gemütlichen geselligen Abend ist nach acht Kilometern im Schweinfurter Haus. Am nächsten Tag geht es um 9 Uhr auf rund 20 Kilometern weiter zum Neustädter Haus. Auf der Schlussetappe von ebenfalls zirka 20 Kilometern geht es ab 9 Uhr nach Salz. Interessierte und Kurzentschlossene haben die Möglichkeit, die ganze Strecke oder Teiletappen mitzuwandern. Informationen und Anmeldung beim Fladunger Wanderwart Burkard Schmitt, Telefonnummer (09778) 590 (mit Anrufbeantworter) bzw. (09778) 748942, Mobil: (0160) 2634917.

16.05.2012

Main-Kinzig-Kreis

Teilhabe ermöglichen – Altersarmut vermeiden

Unter diesem Motto veranstalteten die Senioren der SPD, die AG 60plus, den diesjährigen bundesweiten Aktionstag 2012.

Mehr soziale Sicherheit im Alter sowie Vermeidung und Überwindung von Altersarmut sind schon lange zentrale Themen der Älteren in der SPD. Denn wer ein Leben lang hart gearbeitet und durch Steuern und Abgaben seinen Beitrag zur Sicherung des Sozialstaates erbracht hat, darf im Alter nicht im Regen stehen gelassen werden. Dies muss auch für die kommenden Generationen gelten.

Einkommensarmut im Erwerbsleben führt automatisch zur Altersarmut. Dies droht Teilen der Bevölkerung bereits jetzt und erst recht in den kommenden Jahrzehnten.
Wir wollen, dass die Rente den Lebensstandard wieder sichern und Altersarmut nachhaltig verhindern kann.

Voraussetzung für armutsfeste Renten sind existenzsichernde Löhne und eine möglichst ungebrochene Erwerbsbiographie. Deshalb setzen wir uns für flächendeckende Mindestlöhne ein. Wir wollen das Risiko reduzieren, dass langjährige Erwerbstätige im Alter auf die Grundsicherung angewiesen sind.

Die SPD Senioren des Unterbezirks Main–Kinzig haben auf dem Marktplatz in Nidderau–Windecken die bundesweite Aktion unterstützt. So setzt sich die AG 60plus nicht nur für ihre Belange, sondern auch, aufgrund der teilweise prekären Einkommensverhältnisse, für nachfolgende Generationen ein, um Altersarmut zu vermeiden.

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15.05.2012

Bad Brückenau

Wehren feierten Schutzpatron - Ehrungen und Auszeichnungen

In festlichem Rahmen feierten die Wehren der Stadt ihren Schutzpatron, den Heiligen Florian. Staatliche Auszeichnungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst überbrachten Landrat Thomas Bold und Kreisbrandrat Benno Metz. Erstmals Firmenauszeichnung für finanzielle sowie personelle Unterstützung der Bad Brückenauer Feuerwehren.

Für 25-jährigen Feuerwehrdienst wurden Timo Büchner aus Bad Brückenau und Frank Will aus Römershag mit dem staatlichen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Georg Karl und Norbert Kern erhielten für ihre 40-jährige Feuerwehrzugehörigkeit das staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Erstmals  wurde in der Region um Bad Brückenau eine Firma für ihre besondere Unterstützung der örtlichen Feuerwehren vom Freistaat Bayern ausgezeichnet. Die Firma GKN-Sinter-Metals erhielt aus den Händen von Landrat Thomas Bold die ehrenvolle Auszeichnung für finanzielle und vor allem personelle Unterstützung der Feuerwehren. Der Betrieb stellt beispielsweise die Mitarbeiter, die bei der Feuerwehr der Stadt im Dienst stehen, für Einsätze während der Arbeitszeit frei, und das, ohne die Lohnausfallkosten von der Stadt zurückzufordern. Ohne diese Unterstützung stünden bei etlichen Einsätzen nicht Hilfskräfte in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Feuerwehrfrauen und –Männer aus allen Ortsteilen sowie der Kernstadt zogen begleitet von Fahnenabordnungen und Musikkapellen vom Alten Rathaus durch die Ludwigstraße zum Gottesdienst in die katholische Stadtpfarrkirche. Dort gedachten die Floriansjünger ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Florian, in dem von Pfarrer Alfred Bauer geführten Gottesdienst. Anschließend ging es im Festzug zur offiziellen Feierstunde in die Georgi-Kurhalle.

In seiner Rede dankte der Landrat den zahlreichen freiwilligen Feuerwehrkräften für ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz bei jeglichen Notfällen. Besonders hob er die Geehrten hervor, die sich in ihrem langjährigen und ehrenamtlichen Feuerwehrdienst vorbehaltlos für die Mitmenschen in Notlagen eingesetzt haben. Glückwünsche an die Jubilare überbrachten Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks,  die Kommandanten Michael Krug, Feuerwehr Stadtmitte und Karl Knüttel, Stadtteilwehr Römershag.

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15.05.201217.05.2012

Hohe Geba

Zieh an die Wanderschuh'...

Ein besonderes Schmankerl für Briefmarkenfreunde gibt es am Donnerstag, 17. Mai auf der Hohen Geba: Ab 9.30 Uhr wird im "Bergstübchen" die personalisierte Marke der Österreichischen Post zum Thema "100 Jahre Rhönlied" präsentiert.

Wer kennt es nicht "Zieh an die Wanderschuh' und nimm den Rucksack auf" - das Rhönlied von Andreas Fack wird 100 Jahre. Die Meininger Philatelisten nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, wieder eine personalisierte Marke der Österreichischen Post zum Thema "100 Jahre Rhönlied" vorzustellen.

Es ist nun bereits die "Achte" Marke, die von den Meininger Philatelisten in guter Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post herausgegeben wird. Dies ist zu einer schönen Tradition geworden. Die Präsentation der Marke findet Himmelfahrt am 17. Mai, um 9.30 Uhr, auf der Hohen Geba im "Bergstübchen" statt.

Verbunden ist die Präsentation mit der Eröffnung der Ansichtskartenausstellung "Hohe Geba und Umgebung". Während der Veranstaltung wird natürlich auch das Rhönlied erklingen.

Marken und Umschläge werden ab 9.30 Uhr zum Verkauf angeboten. Eine Abgabe von beschrifteten Umschlägen, welche über die Österreichische Post befördert werden sollen, ist am Stand des Meininger Briefmarkensammlervereins e.V. möglich.

Erstmals überhaupt wird vom Meininger Verein eine "Pluskarte" (Karte mit eingedruckten frankaturgültigen Postwertzeichen) zum Thema "Andreas Fack“ verauslagt. Auch diese kann mit einer Anschrift beschriftet werden und erhält am Pfingstwochenende in Kaltennordheim den Sonderstempel von "Andreas Fack".

Die Besucher zu Himmelfahrt auf der Hohen Geba haben so die Möglichkeit, ihre Grüße an Verwandte, Bekannte und Freunde in die ganze Welt zu versenden.

Zur Entstehung des Rhönliedes gibt es noch folgende Geschichte: Im Sommer 1912 trug Andreas Fack, er war Dichter und Komponist, seinen Stammtisch-brüdern im damaligen Hotel "Zum Hirsch" Kaltennordheim die Verse seines neu ge-schriebenen Rhönliedes vor. Man war begeistert und machte sich sofort an die Vertonung. Dabei wurde das neue Rhönlied kräftig mit Kaltennordheimer Bier begossen. Am nächsten Morgen war dem Klavierspieler jedoch wegen des Alkoholgenusses die Melodie "verloren gegangen". Doch mit Hilfe von Andreas Fack konnte am Abend die Melodie wieder zusammengetragen werden. Noch heute wird das Rhönlied als Brauchtum gepflegt und steht für die Rhöner Identität.

14.05.2012

Oberweißenbrunn

Sportliche Leistungen gewürdigt

Auf einen erfolgreichen Winter können die Sportler des WSV Oberweißenbrunn zurückblicken.

Auch wenn der obligatorische Wintersportabschluss in diesem Jahr etwas bescheidener ausfiel als in den Vorjahren, so wurden doch umfassend die sportlichen Leistungen gewürdigt.

Im alpinen Bereich ist überregional nur noch Kevin Back aktiv. Seine Mutter Bettina Back informierte über die verschiedenen Rennen und konnte bekannt gegeben, dass er auch in der nächsten Saison noch einmal weiter machen wird.

Im Nachwuchsbereich konnte mehrmals Training am Arnsberg angesetzt werden. Unterstützt wurde Bettina Back hier von Ricarda Eckert und Natalie Aber. Fünf Kinder aus dem WSV fuhren am Heidelstein ein Skirennen, unterstützt wurden sie von Natalie Abert und Felix Illek. Dabei waren Timo Tönjann, Max Dümpert, Lea und Miriam Schaupp und Pius Wirth.

Am Faschingswochende wurde trotz schlechter Schneebedingungen der Vereinskinderskikurs abgehalten. 46 Kindern standen 20 Übungsleiter zur Verfügung.

Das Sommertraining hat am 16. April begonnen. Montag von 17.30 bis 18.45 Uhr am WSV Haus. Es wird Inliner gefahren und gelaufen. Vorgesehen ist auch die Teilnahme am Rhön-Grabfeld-Cup.

Über die "Rhönadler" informierte Alfred Gundelach in Vertretung für den Sprunglauftrainer André Eichel. Die Saison startete im Herbst mit dem Bayerischen Schülercup in Haselbach und dem Wettkampf um den Kreuzbergpokal. Bis zum 10. Dezember konnte auf den Haselbacher Schanzen trainiert werden. Zum Schneetraining ging es dann nach Warmensteinach. Gundelach berichtete im Einzelnen von den Wettbewerben und den Platzierung der Springer. Leider leide der Sprunglauf nach wie vor unter Nachwuchsmangel, von neun aktiven Skispringern kommen vier vom WSV Oberweißenbrunn. "Es ist sehr schwierig Kinder auf die Schanzen zu bringen, trotz Angebote wie Schnupperspringen."

Schließlich oblag es dem Vorsitzenden Ewald Simon einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Winters und die Entwicklungen immerhalb des Vereins zu geben. Nach der Neuwahl im Herbst wurden Strukturen geordnet und eine moderne Kommunikation aufgebaut mit einer modernen Internetseite und einem E-Mail-Verteiler. Es wurde im WSV-Raum Ordnung geschaffen. Nach Turbulenzen zum Jahresanfang sei nun aber alles wieder in ruhigem Fahrwasser. Ein großer Dank ging an Gustav Schrenk für die Arbeit mit der Pistenwalze, so sei das Training jederzeit gewährleistet worden.

Viele Worte des Dankes und der Anerkennung wurden im Laufe des Abends ausgesprochen. Ewald Simon gab zudem noch einige Termine bekannt. Am 23. Juni findet die WSV Biketour nach Oberhof statt. Das Fest 30 Jahre WSV Oberweißenbrunn werde am 1. Juli gefeiert. Am 7. Juli geht es zum Wasserskifahren nach Oberthulba. Das WSV Zeltlager findet in der Zeit vom 6. bis 10. August statt. Vom 12. bis 16. September besuchen die Kollegen der Schweizer Skischule Corvatsch den WSV, es sind verschiedene gemeinsame Aktivitäten geplant. Für den Oktober wird der "Sankt Kilians Crosslauf" angepeilt.

Für den nordischen Bereich des WSV Oberweißenbrunn übernahm Ewald Reulbach die Betrachtung und Kommentierung der abgeschlossenen Wintersportsaison. Bewährt habe sich die Zusammenarbeit im Trainingsbereich mit den Nachbarvereinen aus Poppenhausen und Haselbach. Für die Trainingsälteren Sportler zeichneten sich hauptsächlich verantwortlich: Marcus Enders und Jens Klinkert. Diese Form des Trainings werde auch in der nächsten Saison fortgeführt werden. Hierzu fand Ende April ein Workshop mit den Vereinen aus Gersfeld, Poppenhasuen, Haselbach und Oberweißenbrunn statt.

Die Sportler des WSV nahmen an 26 Wettkämpfen in der Wintersaison teil. An eigenen Veranstaltungen führte der WSV den Nachtskisprint und Vereinsmeisterschaft durch. Jüngste Sportlerin der nordischen Abteilung ist Penelope Schrenk (8 Jahre), der älteste ist Helmut Simon (75 Jahre). Innerhalb dieses Altersspektrums bewegt sich der nordische Skisport beim WSV Oberweißenbrunn.

Zu jedem Sportler wusste Reulbach die Leistung einzuschätzen und sprach über Wettkampfteilnehmen, die beim Nachwuchs wie bei den älteren vorwiegend im regionalen Bereich abspielten. Zu diesem Sportlern zählten Thomas Kleinhenz, Felicia Büttner, Lenia Sczesniak, Florian Maul und Erich Nietsch, Miriam Schaupp und Kristin Söder, Anna Matthes, Rebecca Söder, Christoph Gundelach, Nadine Stäblein, Conny Schrenk Jens Klinkert, Marc Jeschke Martin Voigt Michael Schrenk, Ewald Simon, Alfred Gundelach.

Es gab aber auch überregionale bis zu internationalen Einsätzen. Die größte Überraschung des Winters war für Ewald Reulbach Ricarda Eckert. "Nach einem Jahr Aufenthalt in Indien und einer nur kurzen Saisonvorbereitung konnten wir die beste Ricarda Ihrer sportlichen Laufbahn sehen. Dass sie die einzige Sportlerin im Verein ist, die kontinuierlich von den Schülerklassen über die Jugend bis in die Aktiven Klasse nahtlos dem Sport verbunden ist, ist einzigartig. Die Art wie sie in dieser Saison Wettkämpfe bestritten hat, habe ich so von Ihr auch noch nicht gesehen, sicherlich auch ein Verdienst des Trainer Duos Marcus Enders und Jens Klinkert". Meistens gewann Ricarda Ihre Klasse wenn Sie am Start war. Herausragend waren sicherlich die Bayerischen Meisterschaften in Kaltenbrunn, wo sie im Einzel und Teamwettbewerb siegte.

Weiterhin war Sie als Unterstützung von Bettina Back beim alpinen Nachwuchstraining unterstützend tätig und ebenso beim Langlauf Nachwuchs Training für Tanja Maul, wenn Engpässe bestanden. Ricarda Eckert hat diesen Winter ihren Skilehrerschein in Schweiz erworben und steht sowohl im alpinen wie im nordischen Bereich mit fundiertem und vor allem aktuellen Wissen in Sachen Ausbildung dem Verein zur Verfügung.

Alexander Eckert ist der einzige Sportler des WSV Oberweißenbrunn, der Mitglied des Bayerischen Kaders ist. "Er setzte seine Leistungssteigerung der letzten Jahre weiter fort und hat sich mit Platz 10 in der Deutschland Pokal Gesamtwertung als 5. bester Bayer mitten unter den U20 Läufern aus den Leistungszentren Oberhof, Oberwiesenthal, Oberstdorf im ersten Drittel von über 30 Teilnehmern festgesetzt."
Wenn man die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten vor allem bezogen auf die Schneekilometer berücksichtige, dann sei diese Leistung um so höher einzuschätzen, so Reulbach. Auch diese Leistungen schrieb Reulbach der hervorragenden Trainingsarbeit von Marcus Enders und Jens Klinkert zu. Zu seinen ersten internationalen Einsätzen kam Alexander bei den Continental Cup Rennen in Zwiesel. Zu Beginn der Saison beim Austria Cup in Seefeld zeigt er schon bestechende Form und konnte Platz 5 in der U20 bei einem starken internationalen Feld belegen. Diese konstant gute Form wies er nahezu über den ganzen Winter bis zum Skadi Loppet mit Platz 27 unter mehr als 300 Startern nach. Ihm ist es gelungen erneut in den Bayerischen Kader aufgenommen zu werden.

Manuel Schrenk, er bestritt neben den Rennen in der Rhön, in Thüringen, sowie die Bayerischen Meisterschaften, sowie zum Saisonabschluss den Skadi Loppet in Bodenmais. Er zeigte sich in diesem Winter in seinen Laufleistungen gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert, eine Auswirkung seines guten und konsequenten Trainings, das er sehr gut mit den schulischen Ansprüchen in Einklang bringen konnte.

Beim Silvesterlauf der SKG konnte er in der Gästeklasse Gesamtwertung Platz 2 belegen und war dabei um eine dreiviertel Minute schneller als Ewald Simon. Bei den Bayerischen Meisterschaften belegte er im Einzellauf Platz 6 in der U20 Klasse und im Teamsprint Platz 4 gemeinsam mit Alexander Eckert. Beim Rennsteiglauf konnte er Platz 2 in seiner Klasse über 30 km belegen, mit einer Zeit die bei den Herren auch zu Platz 7 gereicht hätte.

Der WSV Oberweißenbrunn habe ein Nachwuchspotenzial im Altersbereich von sieben bis14 Jahren von 152 Kindern. Dieses Potenzial gelte es zu erschließen, unter anderem auch durch ein Angebot von Training in den Nachmittagsstunden.

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10.05.2012

Rhön

"Milseburgweg" - erster Qualitätsweg in Rhön

Auf der Wandermesse "Tour Natur" Anfang September in Düsseldorf soll der "Milseburgweg" von Fulda nach Meiningen offiziell die Urkunde als Qualitätsweg des Deutschen Wanderverbandes erhalten. Er ergänzt den Rhöner Premiumwanderweg "DER HOCHRHÖNER", denn genau wie dieser erfüllt er ganz bestimmte Qualitätskriterien, die der moderne Wanderer...

"Der Milseburgweg ist in der Tat eine Ergänzung zum 'HOCHRHÖNER' von besonderer Qualität", sagt der Hauptwegewart des Rhönklubs, Thomas Lemke. Er verlaufe von West nach Ost; der 'HOCHRHÖNER' von Nord nach Süd. Genau wie der Rhöner Premiumwanderweg mit seinen Einstiegsorten Bad Salzungen und Bad Kissingen habe auch der Milseburgweg bekannte und attraktive Städte, die er verbindet, nämlich die Barockstadt Fulda in Hessen und die Theaterstadt Meiningen in Thüringen.

"Der Rhönklub hat in den letzten drei Jahren intensiv daran gearbeitet, den Milseburgweg so herzurichten, dass er die Kriterien als Qualitätsweg des Deutschen Wanderverbandes erfüllt", hebt Lemke hervor. Vom ICE-Bahnhof in Fulda aus gibt es einen Zubringer durch die Fuldaer City bis zur Liobakirche auf dem Petersberg. Von dort aus verläuft der Milseburgweg über den Stellberg, das Fuldaer Haus, die Milseburg, die Ruine Eberstein, Batten, den Buchschirmberg, den Ellenbogen mit seinem Berggasthof "Eisenacher Haus", die Hohe Geba, Herpf bis in die Innenstadt von Meiningen. Er bietet laut Lemke ein sehr gut strukturiertes Wegeformat, eine attraktive und abwechslungsreiche Landschaft, gute Einkehrmöglichkeiten, tolle Aussichten sowie eine hervorragende Beschilderung.

In Hessen wurde die Wegstrecke vom ehemaligen Hauptwanderweg des Rhönklubs West-Ost 3 nahezu komplett erneuert, sagt Lemke. In Thüringen seien an der Wegeführung nur kleine Veränderungen notwendig gewesen, um die Kriterien des Deutschen Wanderverbandes für einen Qualitätsweg zu erfüllen. "Der Milseburgweg ist 73 Kilometer lang und erschließt eine Landschaft, die mit dem 'HOCHRHÖNER' nicht zugänglich ist. Er ist in drei bis vier Tagesetappen zu erwandern und wird aus unserer Sicht sehr viele Wanderer anziehen", ist sich der Hauptwegewart des Rhönklubs sicher.

"Wir als Rhönklub sind seit einiger Zeit damit beschäftigt, unser Wanderwegenetz zu überarbeiten. Der Wanderer von heute erwartet einfach eine gewisse Qualität. Wir können uns diesem Thema also gar nicht entziehen. Deshalb werden wir auch Wege, die nicht oder kaum angenommen werden, in Zukunft nicht mehr anbieten. Diejenigen, die übrig bleiben, das sind rund 5 000 Kilometer, sollen aber gut sein. Das ist unser Anspruch, um das Ziel, Wanderwelt Nummer 1 in Deutschland zu werden, zu erreichen."

Die Pflege des ersten Qualitätsweges der Region wird in Zukunft der Rhönklub übernehmen. An der Finanzierung des Milseburgweges ist neben dem Rhönklub selbst auch die Stadt Fulda beteiligt.

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09.05.2012

Oberweißenbrunn

Neues Mannschaftsfahrzeug gesegnet

Erst ein neues Feuerwehrgerätehaus und nun ein neues Mannschaftsfahrzeug. Die Anschaffung finanzierten Feuerwehrverein und Sponsoren. Der Verein trägt die Kosten für das Fahrzeug, die Stadt Bischofsheim übernimmt die Kosten für Steuer, Versicherung und Sprit.

Erst ein neues Feuerwehrgerätehaus und nun ein neues Mannschaftsfahrzeug. Nach und nach erfüllt sich die Feuerwehr Oberweißenbrunn all ihre Wünsche. Dank Eigeninitiative und Engagement sagen auch Bürgermeister und Stadtrat zu den Wünschen nicht Nein. Auf Hochglanz poliert stand der neue Mannschaftsbus vor dem Feuerwehrgerätehaus. Hübsch geschmückt mit Frühlingsblumen.

Nach dem Festgottesdienst begrüßte Vorsitzender Alfred Stary alle Gäste und die Ortsbevölkerung, die an der Segnung teilnahmen. Mit dabei die Feuerwehren aus den Stadtteilen und befreundete Wehren aus dem benachbarten Hessen. Eine Überraschung war das Outfit von Pater Augustin, der nicht mit dem Messgewand zur Fahrzeugsegnung erschien, sondern in der Feuerwehruniform. Er ist seit einigen Jahren Feuerwehrmann in Wegfurt. Als aktiver Feuerwehrmann zeigte er sich mit den Feuerwehrkameraden solidarisch.

Frauen und Männer leisteten in der Feuerwehr ehrenamtlich und unentgeltlich Hilfe an Menschen, die in Not geraten sind. Dies verdiene Wertschätzung, Hochachtung, Anerkennung und die Unterstützung von allen, so der Geistliche. Die Feuerwehr habe sich die Nächstenliebe auf die Fahnen geschrieben. Zur technischen Hilfeleistung sei technisches Gerät auf dem neuesten Stand erforderlich. Pater Augustin weiter: "Die Feuerwehr freut sich über den neuen Mannschaftsbus, deshalb findet heute auch die Segensfeier statt. Denn ohne Gottes Hilfe vermag der Mensch nichts." An Gottes Segen ist alles gelegen, sagt schon ein alter Spruch. Die Feuerwehr und ihr Idealismus sei ein Segen, der zum Dank verpflichte. Es sei richtig und gut, den Einsatz und den neuen Mannschaftsbus unter das Zeichen des Kreuzes zu stellen. So betete Pater Augustin darum, dass die Feuerwehr Oberweißenbrunn stetes Unglück und Naturkatastrophen abwehre und auch die sich im Einsatz befindlichen Kameraden vor Unfällen geschützt werden.

Vorsitzender Alfred Stary umriss die Einsatzmöglichkeiten für den Mannschaftsbus in der Feuerwehr Oberweißenbrunn. Es gab immer wieder zu Probleme zu den Einsätzen zu kommen, häufig wurden Privat-Pkw genutzt. Nun wurde der Bus angeschafft, damit diese privaten Fahrten entfallen können.

Der Wunsch nach einem Mannschaftsbus bestand schon viele Jahre, aber erst durch das neue Feuerwehrgerätehaus wurde ein zweiter Stellplatz geschaffen, so dass die Anschaffung möglich wurde. 2011 habe die Feuerwehr Kontakt zu Bürgermeister Udo Baumann aufgenommen, die Anschaffung erfolgte schließlich über den Feuerwehrverein und Sponsoren. Der Verein trägt die Kosten für das Fahrzeug, die Stadt Bischofsheim die Kosten für Steuer, Versicherung und Sprit. Neben der Beförderung von Feuerwehrmännern bei Einsätzen soll das Fahrzeug für die Ausbildung der Jugendfeuerwehr zur Verfügung stehen und bei der, für die Gerätewartung nötigen Fahrten nach Bischofsheim verwendet werden. Außerdem wird es bei der Pflege der Geselligkeit seine Verwendung finden. Bürgermeister Udo Baumann gratulierte der Feuerwehr Oberweißenbrunn zu ihrer Neuanschaffung. Das große Engagement und die Eigeninitiative der Feuerwehr habe es ihm und dem Stadtrat leicht gemacht, die Wünsche zu unterstützen. "Wenn sich Bürger engagieren, dann ist es für die Stadt immer leicht ja zu sagen." In Oberweißenbrunn funktioniere diese Art des bürgerschaftlichen Engagements bei der Feuerwehr aber auch bei den sonstigen Vereinen wie der Ortsbevölkerung vorbildlich. Baumann erinnerte an die Dorferneuerung und den Bau des Dorfgemeinschaftshauses mit Feuerwehrgerätehaus. Bei den Nachbarn habe diese Art des Zusammenhalt schon Nachahmer gefunden. In Frankenheim seien ähnliche Begehrlichkeiten aus den Reihen der Feuerwehr laut geworden.

Kreisbrandinspektor Stefan Schmöger freute sich mit den Oberweißenbrunnern über das neue Fahrzeug und überbrachte die Glückwünsche der Kreisfeuerwehrführung, verbunden mit der Hoffnung, dass mit diesem Fahrzeug nun alles nötige erledigt werden kann, dass letztlich Menschen geholfen wird. Zum Abschluss der kleinen Feierstunde überreichte Vorsitzender Alfred Stary die Schlüssel des neuen Mannschaftsbus offiziell an Kommandant Bernd Abert.

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03.05.2012

Rhön

Rhöner Gewässer fest im Blick

Rhönklub will bei Erhalt naturnaher Quellen aktiv mitarbeiten

Schon anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen "Tag des Wassers" im März dieses Jahres hatte sich der Rhönklub auf einer Tagung mit der wichtigsten Ressource der Welt beschäftigt. In Zukunft wollen sich die Mitglieder aktiv daran beteiligen, naturnahe Quellen zu erhalten beziehungsweise Quellen wieder naturnah herzurichten. Damit knüpft der Verein an ein Projekt der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön an. Der Hauptnaturschutzwart des Rhönklubs, Matthias Marbach, äußerte sich dazu in einem Interview.

Herr Marbach, warum beschäftigt sich der Rhönklub überhaupt mit dem Thema "Wasser"?
Marbach: Wir nehmen uns dieses Themas an, weil Wasser in der Rhön eine besondere Bedeutung hat. Die Rhön ist durch Flusssysteme geprägt, nach denen unsere Rhönklubregionen benannt sind. Daher haben wir von Natur aus eine Beziehung zu den Rhöner Gewässern. Wir finden, dass es mit unsere Aufgabe ist, die Menschen für das Thema Wasser zu sensibilisieren, denn wir sind in der glücklichen Lage, noch sehr viele naturnahe Gewässer zu besitzen, die eine hohe Artenvielfalt und viele seltene Arten aufweisen.

Warum liegen Ihnen besonders die Quellen am Herzen?
Früher wurden vom Rhönklub Quellen gefasst, damit sich die Wanderer erfrischen konnten. Das hat sich natürlich heute vollkommen gewandelt: Quellen sollen naturnah bleiben und wieder naturnah werden, weil wir nur so die wertvollen Ökosysteme erhalten können. Deshalb sieht sich der Rhönklub in der Pflicht, hier seine Mitarbeit anzubieten und seine Erfahrungen im Naturschutz einzubringen.

Wie soll die Mitarbeit am Projekt des Biosphärenreservats Rhön detailliert aussehen?
Es wird wirklich praktische Arbeit sein. Zum Beispiel werden wir beim Entfernen von Fichten im Quellbereich helfen. Zunächst sprechen wir unsere Vorhaben mit den Naturschutzwarten der Rhönklubregionen und mit Stefan Zaenker vom Hessischen Landesverband für Höhlen- und Karstforschung ab, der das Quellenprojekt des Biosphärenreservats betreut. Es wird auf jeden Fall gemeinsame Aktionen geben, ähnlich wie bei der Mahd auf der Hochrhön, bei der unsere Mitglieder ebenfalls aktiv helfen.

Auf welche Gebiete der Rhön wird sich der Einsatz des Rhönklubs erstrecken?
Unser Ziel ist es, das hessische Projekt auch auf den Thüringer und fränkischen Teil des Biosphärenreservats Rhön zu übertragen, denn dort ist es momentan noch nicht so stark verankert.

Wird der Rhönklub auch in Zukunft am Thema Wasser dran bleiben?
Auf jeden Fall. Im nächsten Jahr werden wir uns anlässlich des Tags des Wassers mit den Rhöner Fließgewässern und ihrer besonderen Flora und Fauna beschäftigen. Im Jahr darauf könnten die Stillgewässer ein Thema sein.

Mit Matthias Marbach sprach Carsten Kallenbach, Freies Journalistenbüro der Rhön.

30.04.201209.05.2012

Bad Brückenau

Tagesfahrt nach Coburg

Coburg mit der "Fränkischen Krone", der Veste Coburg, sind Ziel einer Tagesfahrt des Literaturkreis "Novalis Volkers" am Mittwoch, den 9. Mai.

Abfahrt ist mit dem Bus um 7.30 Uhr am Bahnhof in Bad Brückenau. Um 10 Uhr führen Königin Richeza und der Coburger Mohr bei einem Stadtrundgang durch die Geschichte der Stadt. Anschließend steht die Veste Coburg im Programm bevor um 16.30 Uhr die Rückfahrt angetreten wird. Abendtisch ist im Brauereigasthof "Göller" in Zeil am Main geplant. Ankunft in Bad Brückenau wird gegen 20 Uhr sein.
Anmeldung und Infos zur geplanten Tagesfahrt bei Leiterin des Zirkels Rosalinde Schwarz unter Telefon 09741.9399496.

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28.04.2012

Weißenbach

Böhmisch, weil´s schön is'

Rund dreistündiges Programm der Original Weißenbacher Schlosshofmusikanten begeisterte das Publikum

Zum fünften Mal hatten die Original Weißenbacher Schlosshofmusikanten  am Samstag, 21. April,  zum Böhmischen Abend ins Steinerne Wirtshaus in Weißenbach eingeladen. In der voll besetzten Halle kamen die Zuhörer schnell in Stimmung, als der Spaß an der Musik von den Musikern auf das begeisterte Publikum überschwappte.

Andreas Ziegler, der seit gut zwei Jahren die musikalische Leitung der Schlosshofmusikanten übernommen hat, hatte gekonnt ein rund dreistündiges Programm vor allem an böhmischer Blasmusik, aber auch an Schlagern ausgewählt, das von den Gästen mit begeistertem Applaus belohnt wurde.

Nicht nur Musik, sondern auch Showeinlagen wie bei der Amboss-Polka, Löffel-Polka oder TRARA, ES BRENNT, wo  Marie bei einem Feuerwehrmann das "brennende" Feuer löschen musste, wurden geboten und rundeten einen musikalischen, stimmungsvollen Abend ab.

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