Volkersberg
Vom Schulkind bis zur Führungskraft
Großen Zuspruchs erfreute sich auch in 2011 der Hochseilgarten auf dem Volkersberg. 5800 Teilnehmer in 235 Veranstaltungen – eine beachtliche Bilanz. Die stärkste Trainingswoche des vergangenen Jahres gab es im Juli – dabei waren 47 Trainer im Einsatz, die sich der 457 Teilnehmer annahmen.
Besonders bei Kindern und Jugendlichen, dazu zählen auch Auszubildende und Schüler über 18 Jahren, beispielsweise Berufsschüler, ist der Hochseilgarten gefragt. Sie machen zwei Drittel der Teilnehmer aus, ein Drittel sind Erwachsene.
Breit gefächert ist die Palette jener, die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen: Schulkassen aus allen Schulformen, Firmlinge, Ministranten, Konfirmanden, Arbeitsteams und Führungskräfte von Firmen sowie anderen Einrichtungen, Auszubildende, Fortbildungsgruppen, Vereine, Fachakademien, Menschen mit Behinderung, Menschen in Therapie, hausinterne Seminargruppen, Rotes Kreuz, Malteser, Kameraden von Freiwilligen Feuerwehren, Feriencamps und Privatpersonen.
Während des Trainings betreut durchschnittlich ein Trainer neun Teilnehmer. "Hier unterscheiden wir uns maßgeblich von Waldseilgärten, bei denen häufig mit einem deutlich höheren Trainer-/Gastschlüssel gearbeitet wird", heißt es im Rückblick auf 2011. "Unsere Trainer betreuen eine Gastgruppe während des gesamten Hochseilgartentrainings."
Auf dem Volkersberg arbeiten rund 40 Hochseilgartentrainer ehrenamtlich mit. Sie sind nach einem klaren Sicherheitskonzept in Technik, Sicherheit und Pädagogik geschult.
Die pädagogische Betreuung des Hochseilgartens Volkersberg nehme zu. "Wir registrieren weniger Teilnehmer, die des touristischen Funerlebnisses wegen kommen, auch weil wir hier den Waldseilgärten preislich und in Action-Qualität keine Konkurrenz sein können."
Gleichzeitig stellen die Verantwortlichen fest, dass die Zahl der Menschen, die bereits Seilgartenerfahrung gemacht hat, zunimmt. Dennoch sei der Bedarf am pädagogischen Trainings nicht gesunken.
Wichtig sei hierbei zunehmend die erkennbar konzeptionelle Abgrenzung zwischen den einzelnen Seilgartenkonzepten, da dies für einen Angebotsinteressierten von außen nach wie vor kaum wahrnehmbar sei. Für Laien sei eine Unterscheidung zwischen Adventureparcours, Waldseilgarten und pädagogischen Trainingshochseilgarten kaum möglich.
Ein neuer Arbeitskreis der ERCA (European Ropescourse Association) soll hier Abhilfe schaffen. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, den Markt transparenter zu gestalten. Die Teilnehmer sollen wissen, was sie bei welchem Seilgartenkonzept erwarten können. Sie sollen entscheiden können, welches Seilgartenkonzept zu ihren Zielen und Bedürfnissen passt. Eine wichtige Rolle spielen hierbei auch die verschiedenen Sicherheitskonzepte, die mit dem jeweiligen Seilgartenkonzept verbunden sind.















