Würzburg
Notrufe für misshandelte Frauen, Kinder und Jugendliche
Die Regierung von Unterfranken hat zur Förderung der unterfränkischen Notrufe für misshandelte Frauen und Mädchen der freien Träger im Haushaltsjahr 2011 Ausgabemittel in Höhe von insgesamt 58 950 Euro bewilligt und ausbezahlt.
Die Förderung erfolgte auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen. Neben den Zuschüssen des Freistaates Bayern werden die Notrufe auch durch die Landkreise und kreisfreien Städte finanziell unterstützt.
Die Zuschüsse im Einzelnen:
Wildwasser Würzburg e.V.: 19 650 Euro;
SEFRA e.V. Selbsthilfe- und Beratungszentrum für Frauen, Aschaffenburg: 19 650 Euro;
Frauen helfen Frauen e.V. Schweinfurt: 19 650 Euro.
Zweck der Förderung ist es, durch staatliche Zuwendungen ein flächendeckendes Angebot an Beratungsstellen für von sexualisierter und häuslicher Gewalt betroffener Frauen und von sexualisierter Gewalt betroffener Kinder und Jugendliche vorzuhalten, das die erlebte Gewaltsituation auffängt und umfassende Hilfe gewährt.
Die Mitarbeiterinnen der Notrufe informieren über praktische Hilfen bei der Bewältigung der Gewalterlebnisse, sowie auch über die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen, polizeiliche Anzeige, den Ablauf des Strafverfahrens und die Möglichkeiten der anwaltschaftlichen Beratung. Auf Wunsch werden die Betroffenen zu den entsprechenden Stellen begleitet.
Förderfähig sind die Personalkosten für notwendige Fachkräfte bzw. die Kosten für Fortbildung, Supervision und Öffentlichkeitsarbeit.
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