Zeitlofs
Neues aus dem Marktgemeinderat
Gegen die Errichtung einer Photovoltaikanlage am Ortseingang von Zeitlofs sprach sich der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung aus. Durch die unmittelbare Nähe zur Bebauung würde das Ortsbild massiv beeinträchtigt.
Hintergrund ist die Anfrage der Ombi-Service UG aus Nürnberg, ob auf den Flurnummern 199 und 200 eine Photovoltaikanlage gebaut werden kann. Die beiden Grundstücke liegen, von Trübenbrunn kommend, rechts am Ortseingag von Zeitlofs unmittelbar vor der Bebauung.
Auch die Grundschule Zeitlofs möchte das WIM-Projekt (wir musizieren) einführen, und zwar nach den Faschingsfeiern. Der Marktgemeinderat, der in der Sitzung über dieses Projekt informiert wurde, steht diesem grundsätzlich positiv gegenüber. Über die finanzielle Beteiligung will das Gremium dann entscheiden, wenn konkrete Zahlen vorliegen.
Für die Eingangstür im Kindergarten Weißenbach vom Treppenhaus in die Kinderkrippe lagen sechs Vorschläge vor. Der Marktgemeinderat sprach sich für eine Tür mit Glasausschnitt und Oberlicht aus unter der Voraussetzung, dass der Kostenrahmen der Ausschreibung eingehalten wird.
Zustimmung gab es für den Bauantrag von Doris Limpert auf Neubau einer Produktionshalle in der Gemarkung Eckarts-Rupboden.
Ferner schloss sich der Marktgemeinderat der Stellungnahme der Allianzgemeinden des Altlandkreises Bad Brückenau an. Dabei geht es um die Änderung des Regionalplanes der Region Main-Rhön, speziell um den Abschnitt "Windkraftanlagen". Der jetzige Entwurf sollte zurückgestellt werden, bis wirklich belastbare Daten vorhanden sind, hieß es in der Sitzung. Sinnvoll wäre die Rückkehr zur alten Regelung: Die Genehmigung und Planung von Windkraftanlagen gehöre in die Planungshoheit der Gemeinden zurück, damit die Bürgerwind- und Genossenschaftsaktivitäten der eigenen Bürger grundsätzlich zunächst zur eigenen Versorgung umgesetzt werden können. Auch ein vernünftiger Regionalplan könnte hier helfen, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken.
















