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Die Bischofsheimer Firma Maschinenbau Schmitt unterstützt die Bildungspartnerschaft des Caritasverband Rhön-Grabfeld. Bärbel Schmitt und Bernhard Roth sind sich einig: Unterstützung soll dort ankommen, wo sie benötigt wird. Foto: Eckert

 

Bischofsheim

Maschinenbau Schmitt unterstützt Caritasverband

Die Firma Maschinenbau Schmitt ist Bildungspartner des Caritasverband Rhön-Grabfeld.

2.000 Euro übergab Geschäftsführerin Bärbel Schmitt an den Leiter der Erziehungsberatungsstelle in Bad Neustadt Bernhard Roth. "Das Geld wird 1:1 verwendet, da gibt es keinen Verwaltungsaufwand", sicherte Roth zu. Unternehmen wie den Maschinenbau Schmitt brauche die Bildungspartnerschaft im Landkreis, um adäquat Hilfe leisten zu können. "Unsere Förderung von Kindern findet in der Grundschule statt. Wir wollen Kinder fördern, die Unterstützung benötigen, damit sie Zukunftschancen haben und im Landkreis auch später ihr Brot selbst verdienen können. Es ist keine Hochbegabtenförderung und es sind keine Nachhilfestunden, sondern eine gezielte Förderung für sozial benachteiligte Familien."

Seit eineinhalb Jahren gibt es die Bildungspartnerschaft im Landkreis Rhön-Grabfeld. Sechs Schulen werden derzeit betreut, die Edmund-Grom-Volksschule Hohenroth, Volksschule Brendlorenzen, Grundschule Aubstadt, Grundschule Ostheim, Grundschule Bad Königshofen und die Grundschule in Salz. "45 Kinder werden in den sechs Schulen individuell unterstützt, mit speziell auf sie zugeschnittener Förderung. Dabei arbeiten wir eng mit dem Schulamt zusammen", so Roth.

Bernhard Roth versprach, das die Bildungsinitiative sich auch um eine Zusammenarbeit mit der Volksschule Bischofsheim bemühen werde, denn das Projekt soll auch über 2012 hinaus weiter gehen. "Es wäre uns lieb, wenn wir alle Grundschulen im Landkreis unterstützen könnten", doch dazu brauche es eben auch Partner, Förderer, Sponsoren und Unterstützer, wie die Firma Schmitt aus Bischofsheim.

Bärbel Schmitt wurde über die Firma Ullmer, einem weiteren Partner in der Bildungsinitiative, auf das Projekt aufmerksam. "Wir waren uns gleich einig, das ist etwas für uns", so Schmitt. Verstärkt setze die Firma Maschinenbau Schmitt auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchs. "Daher haben wir natürlich Interesse daran, dass die Schüler auch entsprechend gefördert werden." Die Kinder die heute im Landkreis zur Schule gehen, seien die Facharbeiter von morgen. Schmitt schätzt die Möglichkeit sich als Unternehmen an der Förderung von Schülern zu beteiligen. Der Caritasverband sei dabei ein zuverlässiger und erfahrener Partner.

Ins Leben gerufen wurde die Bildungsinitiative durch das Familien Netz Rhön-Grabfeld einen Arbeitskreis von Vertretern aus Wirtschaft und Politik und natürlich Mitarbeitern des Caritasverbandes, die sich in ihrer täglichen Arbeit mit dem Thema Ehe und Familie beschäftigen. "Teil unserer Arbeit ist gegenseitige Vernetzung und Koordination von Angeboten für Familien sowie Austausch darüber, wo wir in unserem Landkreis Problemfelder für Familien entstehen sehen."

Im Rahmen der alltäglichen Arbeit haben die Caritasmitarbeiter festgestellt, dass das Thema Armut in zunehmendem Maße für Familien eine Rolle spielt. Da aber Armut leise sei, sie in der Öffentlichkeit nicht immer das nötige Bewusstsein vorhanden ist, was Armut für Familien mit Kindern bedeute und wie geringe finanzielle Mittel sich auf das Leben einer Familie auswirken. "Wenn man neueren wissenschaftlichen Untersuchungen glauben darf, sind geringe finanzielle Mittel ein wesentlicher Indikator auch für den schulischen Erfolg von Kindern."

Die Initiative vernetzt erstmals drei wichtige Bereiche in diesem Landkreis, die nun im Sinne von Familie kooperieren. "Ziel ist es Kindern in Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln Angebote zu finanzieren, die die Bildungschancen der Kinder erweitern. Die Potenziale und besonderen Talente aller Kinder sollen unterstützt werden."

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