Würzburg
Hilfe jenseits staatlicher Angebote
Caritas bittet um Spenden - Frühjahrssammlung im Bistum Würzburg startet am 5. März
Unter dem Motto "Auf Gutes bedacht - von Mensch zu Mensch" wirbt die Caritas um eine großzügige Beteiligung bei der Frühjahrssammlung, die am Montag, 5. März, beginnt.
Einige tausend Ehrenamtliche gehen in dieser Woche in den Städten und Dörfern des Bistums Würzburg von Haus zu Haus, suchen den Kontakt mit den Menschen und bitten um Spenden für die Arbeit der Caritas. Einige Pfarrgemeinden machen durch Spendenbriefe auf die Aktion aufmerksam und bitten um einen Beitrag per Überweisungsträger.
"Viele soziale Angebote der Caritas für Hilfe und Rat suchende Menschen sind auf die Mittel aus den Sammlungen angewiesen", wirbt Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, für die Sammlung. "Durch den persönlichen Kontakt werden beim Hausbesuch immer wieder konkrete Nöte wahrgenommen, und durch die anvertrauten Spenden können soziale Angebote ermöglicht werden, für die es keine Refinanzierung oder nur eine ungenügende Unterstützung durch die staatlichen Sicherungssysteme gegeben sind. Denn das soziale Netz der Caritas ist enger als das der öffentlichen Hand", betont Bieber.
Zu den Angeboten der Caritas gehören unter anderem Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, Dienste wie Sucht-, Schuldner- und Insolvenzberatungen, Hilfen für Familien und psychisch kranke Menschen, Zuschüsse zu Müttererholungsmaßnahmen, Angebote der Sozialberatungen und der Altenhilfe. Damit auch die Pfarrgemeinden vor Ort soziale Hilfen leisten können, verbleiben 30 Prozent des Sammlungsergebnisses bei ihnen. Der Rest geht an die Caritas, wobei die regionalen Caritasverbände in den Städten und Landkreisen mit 40 Prozent den größten Anteil bekommen.
"Wer sich einsetzt, bewegt nicht nur sich selbst", sagt der Caritasvorsitzende.
















