Wetter regional

Publikationen

Neu: Das Journal zum Portal!

"Abflug ins Land der offenen Fernen" ... - Informieren, Sehen und Erleben,...

503 x gelesen

Gerne gelesen

Oldtimer-Karawane sorgte für Furore

Raritäten auf vier Rädern zogen viele bewundernde Blicke auf sich, als sie auf...

761 x gelesen

Ein Kleinod im Norden Frankens

Vier touristische Hinweistafeln, je zwei an der A 7 und der A 71, weisen jetzt...

678 x gelesen

Die Kamera stets im Gepäck

Er ist ein Fotograf mit Leib und Seele – und das schon seit vielen Jahren. Aus...

555 x gelesen

Fotostrecken

Mit dem "Grafen" von "Unheilig" im Konzert

In Bremen im Reha-Zentrum Friedehorst trafen wir den "Graf" von "Unheilig"...

33 x gesehen

Ein Platz zum Verweilen und Genießen

Inzwischen längst kein "Geheimtipp" mehr – dafür aber immer wieder schön: Das...

54 x gesehen

Hier ankommen ist wie heimkommen

"Es war eine aufregende Zeit, keiner wusste, wie es weitergeht", erinnern sich...

138 x gesehen
Seite drucken

Detailansicht Ihrer Auswahl:

Die Aalhexen von Unterweißenbrunn gehen wieder um, wenn auch noch nicht mit historischer Holzmaske. Foto: Marion Eckert

 

Unterweißenbrunn

Buddeln und harken - der Fasching wurde ausgegraben

Das Ausgraben der Fasenacht ist eine alte Unterweißenbrunner Tradition, ein Brauch, der vor einigen Jahr wieder belebt wurde. Schon vor 60 Jahren war es üblich, in Unterweißenbrunn die Fasenacht auszugraben.

Bis in die frühen 80er Jahre wurde dieser Brauch gepflegt, geriet dann in Vergessenheit. Nun wurde das Faschingsausgraben neu entdeckt, sehr zur Freude der älteren Unterweißenbrunner, die sich noch gut an ihre Kindheit erinnern können, als sie selbst dieses Brauchtum pflegten.

Früher gingen die Aalhexen mit den typischen Rhöner Holzmasken um, das war in diesem Jahr noch nicht der Fall, da versteckten sie sich noch hinter Plastikmasken. Doch immerhin, es gehen wieder Aalhexen um. Die Kleidung zumindest entsprach der früherer Zeit, Arbeitskleidung, dick ausgepolstert, um die Körperform zu verschleiern.

Wenn in Unterweißenbrunn der Fasching ausgegraben wird, bedeutet das aber nicht, dass dass eine Person oder Puppe, ein Gegenstand oder ähnliches irgendwo ausgebuddelt wird. Kinder verkleiden sich als Hexen, bewaffnen sich mit Schaufeln und Hacken, damit ziehen sie von Hof zu Hof, von Schneehaufen zu Schneehaufen, und hacken und graben, schaufeln wild, jedoch ohne etwas konkretes zu suchen oder zu finden. So geht es von Hofeinfahrt zu Hofeinfahrt und allen Beteiligten ist  klar, dass nun die Fasenacht ausgegraben wurde, dass das närrische Treiben im Dorf nun kein halten mehr kennt.

Weitere Beiträge aus der Rubrik "Närrisch Helau">>

Kommentare

Keine Einträge

Keine Einträge zu diesem Artikel.

Kommentar verfassen

Ins Gästebuch eintragen