Schweinfurt
Die aktuellsten Meldungen aus Schweinfurt:
Schweinfurt
Feuer in Diskothek - 100.000 Euro Schaden
Bei einem Feuer in den frühen Morgenstunden wurde der Dachstuhl einer Diskothek in Schweinfurt beinahe völlig zerstört. Erste Schätzungen beziffern den Schaden auf etwa 100.000 Euro. Verletzt wurde niemand.Erste Hinweise auf das Feuer waren gegen 3.50 Uhr in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Als erste Streifenbesatzungen der Polizei und die Schweinfurter Feuerwehr sowie die Werksfeuerwehr ZF Sachs eintrafen, war bereits ein offener Brand auf dem Dach der in der Adolf-Ley-Straße gelegenen Diskothek festzustellen. Die Feuerwehrleute, die mit über 30 Mann angerückt waren, begannen sofort mit ihren Löscharbeiten, die zur Stunde (7.20 Uhr) immer noch andauern. Die sichtbaren Flammen waren schnell gelöscht, jedoch flackern immer wieder Glutnester auf. Die Löschmannschaften sind weiterhin dabei, die Dachhaut der Diskothek mit Motorsägen zu öffnen, um so besser an die noch bestehenden Glutnester heranzukommen.
Inzwischen steht fest, dass durch das Feuer das komplette Dach des Hauptgebäudes schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Personen hielten sich nach den vorliegenden Erkenntnissen bei Ausbruch des Brandes in der Diskothek nicht auf. Um in diesem Punkt sicher zu sein, hatten Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz den stark verrauchten Innenbereich abgesucht.
Noch in der Nacht kamen Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt an den Ort des Geschehens. Inzwischen spricht einiges für einen technischen Defekt als Brandursache. Allerdings steht dies mit letzter Sicherheit noch nicht fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt dauern an.
Schonungen
Autobatterie im Keller explodiert
Eine Autobatterie expoldierte im Kellerraum eines Hauses. Beim Versuch, Teile der brennenden Batterie auf die Terrasse zu ziehen, zog sich ein Mann eine Reizung der Atemwege zu. Der Sachschaden dürfte sich auf einige hundert Euro belaufen.Der Mann hatte am Samstag, gegen 18 Uhr im Keller seines Hauses eine Golfbatterie an ein Ladegerät angeschlossen und den Raum danach verlassen. Etwa zwei Stunden später hörte der Geschädigte plötzlich einen lauten Knall. Beim Nachschauen stellte er fest, dass die Batterie offensichtlich explodiert war.
Der 61-Jährige informierte sofort seinen Nachbarn und zog dann mit einem Laubrechen Teile der brennenden Batterie auf die Terrasse. Dabei erlitt der Mann durch die Dämpfe der Batteriesäure eine Reizung der Atemweg. Nach einer medizinischen Versorgung vor Ort wurde er schließlich in eine Klinik gebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr Schonungen, die nach ihrer Alarmierung mit knapp 30 Mann angerückt war, hatte die brennenden Teile schnell abgelöscht, so dass sich der Schaden am Inventar und am Kellerraum in Grenzen hielt.
Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kripo Schweinfurt. Nach den vorliegenden Erkenntnisse spricht vieles dafür, dass ein Defekt an der Batterie zu dem Vorfall geführt hat.
Schweinfurt
Exhibitionist mehrfach aufgetreten - Zeugen gesucht
Ein Exhibitionist trat am Freitag in der Ignaz-Schön-Straße zwei Schülerinnen gegenüber. Anschließend machte er sich unerkannt auf und davon.Die von der Schweinfurter Polizei eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos.
Der Täter hatte sich in der Grünanlage Schuttberg in der unmittelbaren Nähe des Walther-Rathenau-Gymnasiums in einem Gebüsch aufgehalten, als zwei Schülerinnen kurz vor 13 Uhr auf ihn aufmerksam wurden. Der Exhibitionist hatte die Hose herunter gelassen und sich den Jugendlichen in eindeutiger Pose gezeigt. Danach rannte der Unbekannte den Schuttberg hoch und verschwand spurlos.
Die Mädchen meldeten den Vorfall sofort im Sekretariat des Gymnasiums. Von dort wurde umgehend die Polizei verständigt. Mit zahlreichen Streifenbesatzungen wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Allerdings war der Täter wie vom Erdboden verschunden.
Er wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist ca. 45 Jahre alt, etwa 160 cm groß und Brillenträger. Er hat eine schmale Figur und trug eine helle Jeans, eine braune Lederjacke und eine dunkelgrüne Schildmütze.
Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass vermutlich der selbe Mann Schülerinnen bereits am Montag in ähnlicher Weise gegenüber getreten ist. Damals wollte ein "alter Mann" die Polizei verständigen. Diese Benachrichtigung ist allerdings nicht erfolgt, so dass dieser Fall bislang nicht bekannt war.
Die Sachbearbeiterin der Kriminalpolizei Schweinfurt hofft bei ihren Ermittlungen jetzt auch darauf, dass der Exhibitionist weiteren Zeugen aufgefallen ist. Möglicherweise ist der Täter auch anderen Geschädigten gegenüber getreten. Personen die entsprechende Beobachtungen gemacht haben, die bei der Aufklärung der Fälle von Bedeutung sein könnten, werden gebeten sich unter Telefon 09721/202-1731 zu melden.
Werneck
Vermisster wohlbehalten aufgegriffen
Ein 25-Jähriger, der seit Montagabend spurlos verschwunden war, ist am Dienstagabend wohlbehalten wieder aufgegriffen worden.Der junge Mann wurde in das Bezirkskrankenhaus zurück gebracht, wo er auf freiwilliger Basis untergebracht ist.
Wie bereits berichtet, war der 25-Jährige nach einem Ausgang nicht - wie verabredet - wieder zurückgekehrt. Die daraufhin eingeleiteten Suchmaßnahmen waren zunächst ergebnislos verlaufen. Gegen 21 Uhr wurde der Vermisste dann im Raum Werneck aufgegriffen und in die Klinik zurückgebracht.
Schweinfurt
Bargeld bei Einbruch in Praxis erbeutet
Ein Unbekannter hat in der Nacht zum 1. Maifeiertag bei einem Einbruch in eine Arztpraxis Bargeld in Höhe von etwa 200 Euro erbeutet. Der von dem Täter angerichtete Sachschaden dürfte sich auf ca. 300 Euro belaufen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Schweinfurt.Die mögliche Tatzeit erstreckt sich von Montag, 18 Uhr, bis Dienstag, 10 Uhr. Der Einbrecher war zunächst in das Treppenhaus des am Bahnhofsplatz gelegenen Wohn- und Geschäftshauses gelangt. Dort hatte er dann die Eingangstüre zu einer Arztpraxis aufgehebelt. Im Innern durchsuchte er nur die Rezeption, wo er das Bargeld mitgehen ließ. Andere Räume blieben offenbar unberührt.
Eine Reinigungskraft hatte am Dienstagvormittag festgestellt, dass sich ein Einbrecher in der Praxis aufgehalten hatte. Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei Schweinfurt. Bislang gibt es in dem Fall noch keine heiße Spur. Personen, die irgendwelche Beobachtungen gemacht haben, die dem Sachbearbeiter bei der Aufklärung behilflich sein könnten, werden gebeten, sich unter Telefon 09721/202-1731 zu melden.
Schweinfurt
Personen aus verqualmter Wohnung gerettet
Gerade noch rechtzeitig waren am Dienstagabend Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt zur Stelle, um drei Bewohner aus einer total verqualmten Wohnung heraus zu holen.Die Polizisten mussten zuvor zwei Türen gewaltsam öffnen, um an die Personen heranzukommen. Ein Mann und eine Frau wurden mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik eingeliefert. Wie sich herausstellte, hatten sich an einem elektrischen Heizkörper eine Decke und ein Kopfkissen entzündet.
Der Fall war wenige Minuten nach 21 Uhr als Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus am Schelmsrasen gemeldet worden. Noch vor der Feuerwehr trafen Streifenbesatzungen der Schweinfurter Polizei am Ort des Geschehens ein. Da an der Tür der Wohnung, aus der starker Rauch kam, niemand öffnete, drangen die Beamten gewaltsam ein. Dort trafen sie zunächst auf einen Mann, der in einem Wohnzimmer schlief und von dem ganzen Geschehen noch nichts mitbekommen hatte.
Nachdem aus einem weiteren verschlossenen Zimmer starker Rauch drang, brachen die Polizisten auch diese Türe auf. Dort kam ihnen zunächst ein Mann torkelnd entgegen. Die Ordnungshüter entdeckten dann im hinteren Bereich des Zimmers noch eine Frau, die auf dem Boden lag. Zwei Polizisten brachten die 34-Jährige und die beiden Männer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit.
Die drei Personen aus der Wohnung wurden zunächst alle vor Ort medizinisch versorgt, bevor der Mann und die Frau aus dem stark verrußten Zimmer wegen ihrer doch erheblichen Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht wurden.
Bei dem Einsatz waren insgesamt fünf Polizeibeamte der Rauchentwicklung ausgesetzt. Sie wurden alle vor Ort vom Rettungsdienst ebenfalls versorgt. Einer der Polizisten musste seinen Nachtdienst wegen seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung dann allerdings abbrechen.
Bei dem als Wohnungsbrand gemeldeten Feuer entstand nur minimaler Rußschaden. Das Gebäude selbst blieb unbehelligt. In Mitleidenschaft gezogen waren der elektrische Heizkörper, eine Decke und ein Kissen. Dass das Ganze ohne Personenschaden über die Bühne ging, ist dem beherzten Einschreiten der Polizeibeamten zu verdankten, die die Bewohner aus der komplett verrußten Wohnung rechtzeitig in Sicherheit brachten.
Schweinfurt
Optikergeschäft ausgeraubt - Zeugen gesucht
Aus einem Optikergeschäft in der Spitalgasse stahlen Einbrecher Brillenfassungen im Wert von mehreren Zehntausend Euro sowie Bargeld.Die Unbekannten brachen in der Zeit von Samstag bis Montag, 28. bis 30. April, 18 bis 5.30 Uhr, ein. Gezielt hatten sie es auf hochwertige Markenbrillenfassungen abgesehen. Darüber hinaus durchsuchten sie mehrere Schränke und fanden einen geringeren Bargeldbetrag. Danach gelang ihnen unerkannt die Flucht.
Wem verdächtige Personen oder Fahrzeuge während des angegebenen Tatzeitraums aufgefallen sind, oder wer sonst etwas Verdächtiges bemerkt hat, das mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizei unter Telefon 09721/ 2020 zu melden.
Stadtlauringen
31-Jähriger im Baggersee ertrunken
Ein 31-Jähriger ist in der Nacht zum Sonntag beim Schwimmen im Ellertshäuser See untergegangen und konnte einige Stunden später nur noch tot geborgen werden.Woran er letztendlich gestorben ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst, Wasserwacht, Feuerwehr und mehrere Suchhunde waren stundenlang im Einsatz.
Den ersten Erkenntnissen zur Folge hatten sich am Ufer des Sees mehrere Personen unter anderem zum Angeln getroffen. Laut Zeugen soll der 31-Jährige dann kurz vor 23.30 Uhr ins Wasser gesprungen sein und etwa bis zur Mitte des Sees geschwommen sein. Dann rief er plötzlich um Hilfe. Eine 23-Jährige schwamm sofort zu ihm und konnte ihn auch noch kurz packen, allerdings ging der Mann dann sofort unter. Die vorbildliche Helferin, die offenbar keine Chance hatte, den 31-Jährigen zu retten, musste schließlich selbst wegen einer Unterkühlung im Krankenhaus behandelt werden.
Die Zeugen alarmierten sofort über Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken und unter Leitung der Polizeiinspektion Schweinfurt lief eine großangelegte Suchaktion auf dem See und im Uferbereich an. Hierbei beteiligten sich neben mehreren Polizeistreifen annähernd 30 Einsatzkräfte der Wasserwacht und genauso viele der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Drei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Notfallseelsorgen waren im Einsatz sowie die Rettungshundestaffel mit acht Suchhunden. Gegen 4.15 Uhr konnte dann der Leichnam des 31-Jährigen aus dem See geborgen werden.
Schweinfurt
Tresor gestohlen
Der Tresor eines Reisebüro in der Innenstadt wurde das Ziel von Einbrechern. Die Diebe nahmen den Tresor mit fort. Neben Dokumenten befanden sich nur wenige hundert Euro Bargeld darin. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf 1 500 Euro.Gewaltsam verschafften sich die Einrecher in der Zeit von Donnerstagabend bis Freitagvormittag, 21.15 bis 8.30 Uhr, Zutritt zum ersten Obergeschoss des Anwesens im Roßmarkt. Sie machten sich an einem etwa 50 mal 50 mal 100 Zentimeter großen Tresor zu schaffen und nahmen diese komplett mit. Neben ein paar Dokumenten und wenig Bargeld fiel die Diebesbeute gering aus.
Die Kripo Schweinfurt setzt bei der Aufklärung des Falles auch insbesondere auf Hinweise aus der Bevölkerung. Gerade der Abtransport des Tresors könnte dem ein oder anderen Nachbarn oder Passanten aufgefallen sein. Wer sonst noch etwas Verdächtiges in der Tatnacht bemerkt hat, wird gebeten, sich unter Telefon 09721/ 202-1731 zu melden.
Schweinfurt
Mutmaßlicher "Drogendealer" in U-Haft
Im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen ist die Kriminalpolizei Schweinfurt einem mutmaßlichen Drogenhändler auf die Schliche gekommen. Am Dienstag entdeckten die Beamten dann in der Wohnung des Mannes knapp drei Kilogramm Rauschgift. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft.
Nach und nach haben die Kriminalpolizei Schweinfurt und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt Hinweise darüber erlangt, dass ein 48-jähriger Landkreisbewohner schwunghaften Handel mit Rauschgift treiben soll. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse standen die Beamten am Dienstag vor der Türe des Mannes. In den Wohnräumen wurden die Ermittler dann auch schnell fündig. Ihnen fielen bei der Durchsuchung insgesamt ca. zwei Kilogramm Amphetamin und knapp 700 Gramm Haschisch in die Hände. Neben den Betäubungsmitteln stellten die Beamten noch diverse Rauschgiftutensilien sicher.
Der 48-Jährige wurde vorläufig festgenommen und musste den Ermittlern notgedrungen zur Dienststelle folgen. Nachdem er die folgende Nacht in einem Haftraum der Polizei verbracht hatte, wurde er im Laufe des Mittwochs auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Schweinfurt vorgeführt. Nach dem Erlass eines Haftbefehls wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Schweinfurt
Nach Messerattacke - Tatverdächtiger in U-Haft
Nachdem am Dienstagnachmittag ein 32-Jähriger von einem neun Jahre älteren Kontrahenten auf offener Straße mit einem Messer attackiert worden war, wurde gegen den Tatverdächtigen inzwischen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.Am Mittwoch war der 41-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt worden. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


























